Ich und die Welt – wie es scheint
Mexico City ist eine Stadt in der eine ganze Welt platz hat. Es ist gefaehrlich mit dem falschen Taxi zu fahren. Aber es ist wundervoll sein Lieblingviertel zu entdecken und wie der Wind durch die Strassen zu wehen und das Leben all der anderen hier zu streicheln. An der Enaechsten Ecke verschmilzt der Hund mit dem Diamanten. Die Sonne glaenzt silbern ueber dem weissen Dunstschleier. Man ist dem Himmel nah auf 2500 Metern Hoehe...
Auf dem Torre Latino, einem der Hoecchsten Gebaeude der Stadt, betet und singt eines Abends eine Gruppe amerikanischer jugendlicher fuer die Menschen, dass sie in Frieden, Mitgefuehl, Liebe und Freiheit leben moegen. Ein junger Mann singt auf englisch eine Mischung aus Cat Stevens und Pearl Jam. Wer sie wohl sind? ist nicht wirklich von bedeutung, denn was sie tun ist fuer alle fuehlbar. Die anderen Gaeste dort oben und ich verfallen in eine magische Andacht. Hymnen an 24 Millioenen Herzen, fliegen durch die Nacht. Ploetzlich scheint nichts mehr von Bedeutung. Der Turm, die Stadt, die Leute und ich, eine Welt aus Lichtern in der Nacht sind zu funkelnden Sternen geworden. Wir steigen auf in den Himmel und werden im naechsten Augenblick als Sandkoerner wiedergeboren...